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Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wird mit einem Fachlektorat für Politik und Geschichte am College of Arts and Social Sciences (CASS) der University of Rwanda (UR) betraut. --- Die weltweit letzte von der Deutschen Welle (DW) betriebene Kurzwellen-Relaisstation in Kigali wird endgültig abgeschaltet und durch Satelliten ersetzt.
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verurteilt den ehemaligen Bürgermeister von Muvumba, Onesphore Rwabukombe, wegen seiner maßgeblichen Teilnahme am Genozid zu lebenslanger Haft. --- Iriba Shalom International e.V. wird gegründet, als ganzheitlicher Dienst der Heilung, der die Menschenwürde und Versöhnung nach dem Genozid gegen die Tutsi in Ruanda stärkt.
Die Handwerkskammer Koblenz geht mit verschiedenen Akteuren auf ruandischer Seite eine Berufsbildungspartnerschaft ein.
Der frühere Anführer der Forces Démocratiques de Libération du Rwanda (FDLR), Ignace Murwanashyaka, wird in Mannheim wegen des Verdachts, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben, festgenommen. --- In Kigali wird ein Verbindungsbüro des Goethe-Instituts eingerichtet.
Rose Kabuye, die ehemalige Protokollchefin des ruandischen Präsidenten Paul Kagame, wird am Frankfurter Flughafen verhaftet. Der Vorgang führt zu Verstimmungen zwischen Deutschland und Ruanda.
Die ruandische Menschenrechtlerin und Autorin Eugénie erhält den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis. --- 1.7.: Der wegen seiner Rolle während des Völkermords in Ruanda vom Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda, Afrika gesuchte Augustin Ngirabatware wird in Frankfurt am Main gefasst.
Die Hilfsorganisation Human Help Network Ruanda wird gegründet.
Der spätere Premierminister Bernard Makuza wird ruandischer Botschafter in Berlin.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eröffnet ein Büro in Kigali.
6.4.: Der Völkermord in Ruanda beginnt. Er wird durch den Abschuss des Präsidentenflugzeugs Dessault Falcon 50 beim Landeanflug auf Kigali ausgelöst, in dem sich der Präsident Habyarimana befindet. Knapp 1.000.000 Menschen werden innerhalb von 4 Monaten getötet.
Deutschland und Ruanda schließen ein Abkommen über die künftige kulturelle Zusammenarbeit.
Ruanda und das Land Rheinland-Pfalz beginnen eine Partnerschaft, initiiert von Peter Molt.

Präsident Juvenal Habyarimana wird in Bonn von Bundespräsident Walter Scheel empfangen. --- Der ruandisch-kanadische R’n’B-Sänger Corneille kommt in Freiburg zur Welt, wo er bis 1984 mit seinen Eltern lebt.
Die Bundeswehr baut Kontakte zur ruandischen Regierung auf. Eine Folge dieser Kontaktnahme ist die spätere Einrichtung einer Bundeswehrberatergruppe, deren Aufgaben im wesentlichen in der Schulung bei der Instandhaltung von Gerät und der logistischen Ausbildung liegen.

Der Kölner Otto Pfister wird Trainer der Fußball-Nationalmannschaft Ruandas.
Die Bundesrepublik nimmt diplomatische Beziehungen zu Ruanda auf. 13.2.: In Kigali wird eine deutsche Botschaft eingerichtet. Erster Botschafter ist Hans-Wilhelm Lippoldes.
Der deutsche Missionar Franz Maurer veranlasst als Schulinspektor den Bau des ersten Mädchengymnasiums in Ruanda, Afrika.
Ruanda wird unabhängig. Erster Präsident ist Grégoire Kayibanda.
21.4.: In Ruanda, Afrika beginnt die Tombeur-Offensive. --- 8.5.: Belgische Truppen unter Oberst Molitor nehmen Kigali ein. --- 11.-12.5.: Bei Nyundo unterliegen die deutschen Truppen den Belgiern.
Mehr dazu hier: http://bwana-lettow.blogspot.com/2014/06/2000-kilometer-durch-ostafrika.html

Hauptmann Max Wintgens organisiert in Nord- und Nordwestruanda den Widerstand gegen belgische Angriffe.
Der Reichstag gibt die Mittel für den Bau der Eisenbahnstrecke von Tabora nach Ruanda frei.
Oberstleutnant Gudowius führt eine Strafexpedition gegen die aufständischen Ndungutse, Rukara und Basebya in Nordruanda.

August Hans Meyer besucht den Königshof in Ruanda, Afrika. --- Im Verlag der Evangelischen Missionsgesellschaft für Ostafrika erscheint der Band Wie das Evangelium nach Ruanda kam von Walther Trittelvitz.
Das deutsche Reich schließt mit Belgien und Großbritannien einen Grenzvertrag über den Verlauf der ruandischen Nord- und Nordwestgrenze.
Der neue kaisersliche Resident Richardt Kandt trifft in Ruanda, Afrika ein, er bestimmt Kigali zur Hauptstadt. Die Residentur wird erbaut.

Der Missionar Ernst Johanssen besucht König Musinga.
Das Bild zeit König Musinga mit zwei Ministern.
Quelle: http://www.bethel-historisch.de/index.php?article_id=37
Per Erlass werden Urundi und Ruanda, Afrika als eigenständige Residenturen eingerichtet.

Am Kirunga ya Sabyingo, einem der sechs Virunga-Vulkane in Ruanda, Afrika, entdeckt der deutsche Forschungsreisende und Offizier Friedrich Robert von Beringe die bis dahin unbekannten Beggorillas.

Robert von Krieg wird der erste Repräsentant des Kaisers in Ruanda mit Sitz in Shangi.
Belgien und das Deutsche Reich verabreden die Entsendung einer gemeinsamen Expedition zur Vermessung der Grenzen.

Mit dem Ende der Kongo-Konferenz werden die Ansprüche des Deutschen Reiches auf große Gebiete in Ostafrika anerkannt.
Die Karte zeigt Deutsch-Ostafrika 1912.